Wie versprochen, präsentieren wir Ihnen den zweiten Teil des Beitrags von Jenny Rasche, die einen heiklen Punkt im Sozialsystem des Landkreises Sibiu angesprochen hat. Es entspricht nicht meiner Art, Inhalte zu kopieren und einzufügen, doch diese Gräueltaten müssen ans Licht kommen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.
Meine Frage ist: Was haben diese Menschen vor Gott verbrochen, dass sie vom Schicksal geschlagen und wehrlos geboren wurden? Und wer sind die Angestellten der DGASPC Sibiu, die sie wie Dreck behandeln?
Wenn man sich als Gott aufspielt und hofft, dass die Wahrheit mit diesen armen Menschen begraben wird …
Elli – 2 Teil
Nach dem im ersten Teil behandelten Abend und einer Nacht, an die ich mich nur nach einer Überwindung erinnern kann , ist die Sonne am nächsten Morgen am Horizont wieder aufgegangen.
Sie färbte die Welt mit ihren hellsten Stahlen.
Es regnete nicht mehr, und der Wind war auch abgeflaut.
Vorsichtig schaute ich aus dem Fenster, so als würde ich mich vergewissern wollen, dass die Welt, in der ich mich tatsächlich befinde wirklich meine Realität ist.
Alles kam mir so untastbar vor , als ob ich in einen Garten schaue , aber die Blumen nicht sehen kann.
Noch immer spüre ich ,dass meine Muskeln sich nicht komplett entspannt haben.
Wahrscheinlich als Schutzmechaniscmus hatte ich unbewusst die ganze Nacht in einer Embryohaltung auf meinem Bett gelegen.
Eine Decke hatte ich über meinen Kopf gezogen, und trotzdem schauten mich die Augen der Menschen immer wieder an.
Es muss irgendwann um Mitternacht gewesen sein, als ich im Bett kerzengerade saß und einfach nur ins Dunkle schauste – wahrscheinlich eine Hoffnung, dass das alles nur ein böser Traum war.
Es ist gut, dass ich an diesem Morgen noch nicht wusste ,dass es erst der Anfang aller Erfahrungen war , die noch heute Tränen in mir auslösen.
Eine ganze Serie von Dingen, die vor meinen Augen passieren sollten sind ,ich diese jetzt mit grosser Überwindung in diesem Kapitel erläutern werde.
Um zunächst die Rechtslage zu betrachten: Wir hatten damals lediglich ein Kinderhaus und das After school für die Kinder aus Sura Mare.
Natürlich denkt jeder Leser als erstes an eine Rettung oder zumindest den Wunsch, diese Menschen irgendwo hinzubringen , wo sie nicht mehr leiden müssen und ein schönes Leben haben.
Der Mangel von Möglichkeiten und meine eigene Machtlosigkeit…sie überwältigten mich.
Was war nur passiert?
Die Dinge verändern zu können, war mein großer Traum gewesen. In meinem Herzen war ich noch immet das kleine Mädchen, das mit sieben Jahren 1989 diesen Bericht über die Kinder in Rumäniens Heimen im Fernsehen gesehen hatte und in ihrer kindlichen Unschuld fest davon überzeugt war , due Dinge ändern zu können.
Schliesslich und endlich war dies ja der Grund, warum ich in dieses Land gekommen war.
Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen , weil ich mich genau wie damals fühlte genau die gleiche Hilflosigkeit des kleinen blonden Mädchens von damals war plötzlich wieder da, nur dass die Gesichter derer, die so ein Regime teuer bezahlen mussten, diesmal nicht auf einer Mattscheibe waren, sondern direkt in meine Augen sahen.
Mal wieder wartete ich auf die Tränen, ich wollte es endlich rauslassen, aber sie kamen nicht. Der starre Blick blieb den ganzen Tag, und irgendwann kam Tabita.
Viel weiß ich von jenem Tag nicht mehr.
Auf jeden Fall gab es sehr wenig Dialog zwischen mir und Tabita , was sehr ungewöhnlich war.
Fast so, als wären wir um Jahre gealtert in dieser Nacht.
Mir war schon irgendwie klar, dass wir das Thema ” Heim ” nicht ausklammern konnten, aber an jedem Tag war mein Gehirn einfach nicht mehr bereit, zu reproduzieren, was es am Vortag gesehen hatte.
Die Angst ,daran kaputt zu gehen. Sie war einfach zu groß und verbot mir jegliche Erninnerung.
Man denkt, wenn man solche Dinge sieht, dass man automatisch vielleicht Rache-Gedanken hat oder sich nach dem Warum fragt oder sich vielleicht beruhigt, dass einige Dinge vielleicht gar nicht so schlimm sind, wie man dachte.
Vielleicht hatte man es ja nur nicht richtig gesehen.
Dabei denke ich, das es so viele Gedanken gibt, die eine Seele hervorzaubern kann wenn sie droht zu zerbrechen
Bei mir hat das nicht funktioniert. Ich war weder wütend, noch traurig, ich war verzweifelt, zu realisieren, dass diese Welt, die ich am Vortag gesehen hatte, seit Jahrzehnten existiert, dass ich unter einem Himmel mit ihr gelebt habe, ohne die wirkliche Wahrheit über sie zu kennen.
Es war mir schon klar , dass es irgendwann einen Entschluss geben musste, was ich jetzt tun würde.
Mein Beruf ist eigentlich, Lösungen zu finden, für verschiedenste Problematiken, die im menschlichen Miteinander auftauchen können, beziehungsweise Gleichgewichte durcheinanderbringen, die man dann vielleicht wieder in ihre Bahn lenkt.
Aber was tut ein Mensch, wenn er gerade ein Lager voller ausgehungerter Menschen entdeckt hat und weiß, dass egal, was er jetzt sagen wird oder was er jetzt tun wird,es niemals ausreichen kann, um irgendetwas Wirkliches an dieser Situation zu verändern.
In meinem Kopf gab es vorher diese Grenzen nicht.
Immer hatte ich noch eine Idee, eine Lösung, einen Plan, um etwas zu ändern. Aber diesmal war es anders. Diesmal fühlte es sich an, als wäre ich gegen eine Mauer gelaufen, eine Mauer, die ich nicht überwinden konnte.
Die Hilflosigkeit, die ich fühlte, war lähmend. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, und das war ein Gefühl, das ich nicht kannte.
Und irgendwann, nach vielen Stunden starren Blicks, beschloss ich, die Dinge anzugehen, aber auf meine Art, auf meine ganz spezielle Art….
Viele Menschen wissen wahrscheinlich gar nicht, woher das Sprichwort kommt: „Der Fisch stinkt vom Kopf her”
Fisch hat in seinem Gehirn sehr viel Eiweiß, noch viel mehr als im Rest des Körpers, und dieses Eiweiß zersetzt sich am schnellsten, sollte der Fisch sterben.
Daher riecht der tote Fisch am Kopf extremer, als zum Beispiel an den Flossen.
So machte mich auf die Recherche, wer eigentlich die Leitung dieser Einrichtung war.
Vorsichtig erinnerte ich mich , das weil ich von jemandem gehört hatte, dass die Heimleitung erst vor kurzem gewechselt habe.
Ich weiß nicht, ob ich mir tatsächlich eine Chance ausrechnete, irgendetwas zu verändern, oder nicht, und ich kann auch nicht mehr ganz genau sagen, welche Strategie ich angewendet habe, um rauszufinden, wer eigentlich der Lagerleiter war, aber ich hab es tatsächlich geschafft, diesen Menschen mit mir an einen Tisch zu holen.
Noch am selben Tag.
Oberstes Ziel dieses Gesprächs war es, Hilfe effizienter zu gestalten und das Leben für die Bewohner in irgendeiner Form zu verbessern.
Ich versuchte, möglichst… offen und ehrlich zu sein, um diesem Menschen gegenüberzusitzen und ihn davon zu überzeugen, dass wir gemeinsam etwas ändern können.
Selbstverständlich hatte ich damals, in meiner noch sehr westlichen Einstellung und meinen Erfahrungswerten aus westlichen Ländern, die Illusion, dass ein solches Heim von einem Arzt geführt wird, beziehungsweise von einem Menschen, der aus der medizinischen, oder psychiatrischen Domäne kommt.
So durfte gleich 5 Minuten später feststellen, dass auch das in diesem Fall nicht der Fall war
Überrascht stellte ich fest, nachdem Herr Mihet sich bei mir vorstellte, dass er eigentlich Landwirt war.
Man kann sich sicherlich vorstellen, dass dieses Gespräch, das wir führten, über verschiedene Probleme, die im Zusammenhang mit der Pflege dieser Menschen standen, fast nicht behandelt werden konnten. Aufgrund der Tatsache, dass Herr Mihet überhaupt keine Erfahrungswerte hatte, was richtig, falsch, gut und schlecht ist. Innerlich versuchte ich, die ganze Zeit meine Haltung zu bewahren, um nicht laut loszuschreien.
Ich konnte es einfach nicht fassen. Dass es tatsächlich jemanden gab, der diesen Menschen, dieses Heim hat leiten lassen, obwohl er offensichtlich überhaupt keine Ahnung davon hatte.
Das Gespräch ergab fast nichts. Was ich dabei hörte, war, dass er sich nicht prinzipiell gegen unsere Hilfe stellen würde und uns in Ruhe lassen würde.
Das ist manchmal in Rumänien schon mehr als alles, was man kriegen kann.
Hier wird Hilfe manchmal sogar als solche schon angesehen , wenn der Mensch gar nichts wirklich Aktives tut, um jemanden zu helfen, sondern einfach nur versucht, kein Hindernis zu sein.
Wir haben uns damals damit zufriedengegeben, weil letztendlich, was hätten wir machen sollen. Für uns gab es keine Alternativen. Schon gar nicht in der Zeit. Die Nacht kam bedeckte die Ungleichgewichte dieser Welt mit Dunkelheit.
Zu diesem Zeitpunkt sollte ich einige Details, die ich später erst erfahren habe, noch nicht wissen.
Wahrscheinlich hätte ich mich völlig demoralisiert, hätte ich gewusst, was alles in dieser Einrichtung noch so als normal eingestuft wurde.
So sprach der Leiter im Gespräch zum Beispiel anstelle von Beeinträchtigung von Krankheit.
Ausnahmslos wurden alle Insassen Kinder genannt, und er erklärte mir, dass sie ja sowieso kein Empfinden hätten und dass man deswegen nicht übertreiben müsse, dass sie deswegen so dünn sind, weil sie Krankheiten haben und so weiter.
Ich hab dann irgendwann dieses Gespräch beendet, weil mir klar war, dass es uns nicht weiterbringt. Zwei Tage später fasste ich den Mut , mich ins Auto zu setzen und… wieder dorthin zu fahren.
Diesmal war das Wetter nicht so schlecht, vielleicht wirkte es dadurch von außen nicht ganz so bedrohlich, aber kaum öffnete ich die Tür zum ersten Haus, erinnerte mich wieder der Gestank daran, welches Bild sich mir gleich bieten würde.
Zunächst sah ich die Angestellten nicht, ging von einem Bett zum andern. Wahrscheinlich machten sie ihre Zigarettenpause. So wie immer.
Elli schrubbt den Fußboden. Ich selbst war damals noch Raucherin. Selbstverständlich hab ich ihr gleich auch eine Zigarette gegeben.
Wir gingen zusammen auf den Flur, und dort zu rauchen, durch die teilweise undichten Fenster und Türen, pfiff der Wind überall durch.
Ich fragte Elli, wie’s ihr geht, lapidare Fragen, die man jemanden stellt, da ja quasi nichts erlebt.
So erzählte ich ihr etwas von meinen Kindern und sie meinte, dass sie uns gerne mal besuchen kommen würde.
Ich glaube, in dem Moment wurde mir klar, dass Elli niemals eine andere Welt kennengelernt hatte und dass alles, was ich ihr erzähle, einfach ihre Fantasie anregen muss.
Die Frage , von was Elli wohl träumt , sie bleibt in meinem Kopf.
Ich höre das Klappern der Absätze und sehe, wie zwei Schwestern und eine Pflegerin aus einem der Nebenräume kommen.
Elli zieht mich zur Seite, sagt: „Pass auf, jetzt geht’s los.” Ich gucke sie völlig verständnislos an: „Mein was meinst du damit?” Sie schaute mich verschmitzt an und meinte: „Jetzt gibt es gleich ein Konzert.” Ich schaute noch verständnisloser.
Allein bei der Erinnerung an das Erlebnis streuen sich mir noch heute alle Haare. Es hat mehrere Stunden gedauert, bis ich es geschafft habe, darüber wirklich zu schreiben und es zu versuchen, so zu schreiben, wie ich es gesehen und erlebt habe.
In einem der Schlafsäle lag ein junger Mann, vielleicht 18 Jahre alt, halb auf dem Bauch halb auf der Seite.
Ich weiß nur, dass ich als etstes seine weit aufgerissenrn Augen gesehen habe.
Er war nackt und so dünn , das man jeden Knochen seheb konnte.
In seinem Rücken waren tiefe Löcher – Dekubitus, teilweise richtig groß die beiden Schwestern scherzen miteinander.
,,Na, Junge, dann wollen wir mal, sagt eine von ihnen , die andere war ihren Kopf zurück und lachte aus vollem Hals.
Erst dann sah ich die Nierenschale und zwei Klemmen in denen Tupfer befestigt waren, der Geruch aus der Schale liess erkennen, das es Wundalkohol war.
Sie tauchten die Watte in den Alkohol und danach rammten sie die Klemmen in die Löcher und begann darin zu reiben.
Ich hab keine Ahnung, was in diesem Moment mit mir passiert ist, weil ich zu Eis erstaarte.
Völlig Katatonisch.
Ich konnte wieder sprechen. Noch sonst irgendwas.
Die schreie dieses Menschen, ich werde sie mein ganzen Leben niemals wieder vergessen können.
Ein hilfloses Wesen, ausgesetzter bitteren Brutalität und Willkür anderer Menschen Schrei über Schreien bis irgendwann keine Stimme meht zu hören war.
Bis heute habe ich keine Ahnung, wie lang die Tortur ging.
Aber es müssen. ungefähr 15 Minuten gewesen sein.
Irgendwann ließen die Teufel von ihm ab, der Wettstreit wer ihndazu gebracht hat am lautesten zu schreien wurde für eine der beiden entschieden.
Als Kind habe ich immer um meine Mimik besser verstecken zu können , in diversen Situationen, in denen eine Ausdrucksstarke Mimik vielleicht nicht so angebracht wäre . So letnte ich einfach auf die Innenseite meiner Wangen zu beißen.
Erst in jenem Moment spürte ich, dass mein ganzer Mund voller Blut war.
Hatte ich tatsächlich versucht, neben der Folter dieses Mannes meine Mimik zu wahren?
Ich war erschrocken vor mir selbst sollte später fahren, dass der junge Mann Tandafir ( auf deutsch -die Rose) heißt und erst seit wenigen Wochen in diesem Heim ist .
Vorher hatte er seine Kindheit in einem anderen Heim verbracht.
Später soll ich erfahren dass sie das Spiel der beiden Teufelinnen teilweise mehrmals pro Woche stattgefunden hat. Ich soll noch vieles erfahren…
Noch immer konnte ich es kaum aushalten die weit aufgerissenen Augen des jungen Mannes. Er sah mich an.
Nebenbei erkenne ich , das et sich nicht selbstständig auf den Rücken drehen kann.
Erst jetzt wurde mir klar, dass dieser Mensch noch lebte.
In meinem Kopf war an den Folgen der Folter gestorben, aber das war nicht.
Er schaute mich an , als würde er sagen wollen: ,, Warum hast Du mir nicht geholfen?:
Elli, wog den Kopf hin und her und sagte: ,, Na Trandafir ,heute hast du aber besonders laut geschrien .”
Irgendwie muss ich geahnt haben , dass mein Magen sich umdreht. Ich verließ den Saal….und erbrach mich mitten auf dem Flur, das war zu viel.
Für mich konnte es nicht mehr zurückhalten.
Ich weiß nicht , ob ich geschrien habe odet nicht.
Der Flur erschien mir endlos lang, und der Gestank kam aus allen Zimmern die ihn säumten.
Ich merkte das überhaupt nicht mehr, es war so , als ob mir jemand Watte unter die Füße gelegt hätte, ich versuchte an die frische Luft zu kommen.
Dass Elli die ganze Zeit bei mir war und mich am Arm gehalten hat, hab ich erst viel viel später realisiert.
Ich schaute sie an und sagte : ,, Bitte Elli , sag mir bitte, dass das grad nicht passiert ist und sie schaut mir direkt in die Augen.
Ihre Miene wird fest und kalt.
Gleichzeitig fällt das Lachen, dass sie offensichtlich für den Selbstschutz ein ganzes Leben lang gebraucht hat von ihrem Gesicht.
Ernst, sind ihre Augen .
Ängstlich flüsterte sie, dass die Schwestern wie Wölfe sind.
Das Niemand vor ihnen sicher ist und es ihmen Freude macht , zu quälen.
Als ich Kind war, haben wir in der Schule das Buch „Nackt unter Wölfen” gelesen.
Dieses Buch veränderte mit allen Erkenntnissen im Nachhinein in dem Moment meine ganze Sicht auf die Dinge. Das eine ist ein Buch zu lesen, das andere ist, es live mitzuerleben.
Mein ganzer Körper zitterte. Elli hat mich ruhig durchatmen lassen, lief in den Flur zurück und holte mir aus einer Metaltasse etwas Wasser.
Ich versuchte zu trinken und erbrach sofort wieder.
„Du solltest jetzt nach Hause fahren”, sagte sie beschwichtigend. „Du hast dich zu dolle erschrocken.” Sie lächelte wieder, legte ihren Arm um meine Hüfte und begann, mich langsam, aber sicher zum Tor zu begleiten.
Ihre Schritte wirkten so sicher neben meinen, welch unglaublicher Stärke muss sie in sich haben, um all dieses Leid jeden Tag auszuhalten, dachte ich.
Ich wagte aber nichts mehr zu sagen. Als ich in mein Auto stieg , beugte sie sich zu mir hinab: „Kommst du wieder?” Ich sah ihr Gesicht nur durch einen Tränenschleier, noch immer war ich so angespannt, dass ich kaum atmen konnte. Ich versuchte, mit dem Kopf zu nicken. Elli schien das zu genügen als Antwort.
Manchmal ist es vielleicht so, dass es keine Antworten auf die Fragen gibt, die wir uns im Leben stellen.
Im Rückspiegel sah ich, wie das Tor sich hinter mir schloss, und ich wusste, dass Elli jetzt zurückging, in die Hölle, und ihre Arbeit weiter verrichten würde, so lange, bis es irgendwann dunkel war.
Sie würde noch etliche Bettlaken zu wechseln haben.
Windeln gibt es nur eine am Tag, von daher fällt das Windeln nur morgens in ihren Aufgabenbereich.
Ein Blick auf die Uhr sagt mir , das ich fast 5 Stunden dort war.
Es war mir nicht möglich zu spüren, wie die Zeit vergangen war.
So , als ob es nur 10 Minuten waren. Eahrscheinlich lag es daran, dass meine Erinnerung an diesem Vorfall nur Fetzen davon reproduzieren kann. Alles andere wäre für meine Seele zu viel gewesen.
Ich sah Elli an und wusste, dass sie jetzt zurückging, in die Hölle, und ihre Arbeit weiter verrichten würde, so lange, bis es irgendwann dunkel war.
Sie würde so manchen ein Bettlaken wechseln. Windeln gab es nur eine am Tag, von daher fällt das Windeln nur morgens in ihren Aufgabenbereich.
Ich fuhr auf der Valea Oltului Strasse in Richtung Sibiu.
Meine Gedanken sind nach wie vor bei Elli.
Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe zu vetstehen , dss ich an diesen Ort zurückgehen muss um etwas zu verändern.
Ich muss etwas tun, um Elli und all den anderen Insassen zu helfen. Aber was konbte ich schon tun? War ich ja die einzige Person die es anpacken wollte und – es handelte sich hier um schwerste Vernachlässigung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Angekommen zuhause stürmten , meine Kinder auf mich ein und fragten mich: „Mama, weinst du?” Ich schaute sie an und streichelte über ihr Gesicht. „Nein, ich denke nach”, sagte ich. Sie haben sich mit dieser Antwort zufriedengegeben, an jenem Tag.
Bis in die frühen Morgenstunden schaute ich aus dem Fenster.
Es begann wieder zu regnen.
📢 ZIUA ONLINE – Presa care nu cere voie
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✍ Material realizat și asumat de Jurnalist Durbaca Dragoș.
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